Über GeWollt GeFilzt

Ich bin in den Sechzigern geboren, in den Achzigern habe ich geheiratet, in den Neunzigern bin ich Mutter von zwei Töchtern geworden. Ich interessiere mich sehr für altes und neues Handwerk, bin sehr naturverbunden, lese gerne und viel, außerdem bin ich manchmal etwas schräg drauf. Meine Idee ist es altes Handwerk auszuprobieren, vorzustellen und mich für deren Erhalt einzusetzen, in dem ich versuche es an unsere Zeit anzupassen oder es mit neuem Handwerk zu kombinieren.

Ausgangsbeschränkung und ….

Ausgangsbeschränkung, schönes Wetter, große sonnige Terrasse und Wolle ergibt eine zweitägige Färbeorgie – mein spezielles Holi-Festival. Am besten ich zeige euch einfach nur die Fotos (leider wie immer die Farben sind nur nah an der Wahrheit und die Sonne steht noch ein bisschen schräg):

Ich habe diesmal im Farbverlauf gefärbt (das sind die Strickschläuche), Knäuelfärbung hauptsächlich zum Rest´l verbrauchen, Ringelsockenwolle, ich habe zum ersten Mal Pünktchen gefärbt (mit einer Pipette aufgetragen), Segment gefärbt (ergibt Farbstreifen beim Stricken) und ich habe wild drauflos gefärbt.

Hoffe es geht euch gut, schützt euch und bleibt so gut es geht daheim.

Ein neues ….

(Dieser Artikel enthält möglicherweise unbeabsichtigte und unbezahlte Werbung)

…. Spinnrad ist bei mir eingezogen.

Wieso ist es dazu gekommen:

Wir besitzen zur Zeit ein kleines Auto, deshalb muss ich vor Ausstellungen und Märkten immer genau planen, was und wie viel ich mitnehme. Leider hat mein altes Spinnrad wegen Platzmangel schon des Öfteren daheim bleiben müssen. Das ist natürlich sehr schade, den das Werkeln am Spinnrad ist doch ein Publikumsmagnet.

Lange habe ich überlegt welches Spinnrad es werden soll, am liebsten wäre mir ein europäisches Spinnrad gewesen, wegen der Ökologie, wegen dem Aussehen, usw.

Ich habe allerdings vor einigen Jahren über eine Flohmarktseite ein neuseeländischen Spinnrad zu einem traumhaften Preis erstanden und dann nach und nach alles Zubehör dazu gekauft und bin jetzt voll ausgestattet. Daher habe ich mich entschlossen dasselbe Spinnrad, aber das neueste Modell zu kaufen, damit ich das Zubehör auch für dieses verwenden kann.

Die Vorteile des neuen Modells sind:

  • das Zubehör ist passend ich erspare mir dadurch mehrere hundert Euro     
  • es hat zusammenklappbare Tritte und ist somit sehr platzsparend                     

Als ich es gekauft habe war es ein einem ganz schmalen und relativ kleinen Karton verpackt, es musste komplett zusammen gebaut werden. Die Beschreibung bzw. Bebilderung war sehr informativ, ich war in 1,5 Stunden mit dem Zusammenbau fertig. Hab es dann gleich mit 100g Wolle probegesponnen und die Schrauben danach noch einmal nachgezogen, ich glaube das muss ich noch öfter machen.

Danach habe ich das Schwungrad noch einmal abmontiert, weil mir eingefallen ist, dass ich es doch verzieren könnte. Also habe ich eine hübsche Schablone und Farben zusammen gesucht und das Rad bemalt – zwei Schichten Lack in seidenmatt zum Schutz darüber und fertig. Das restliche Spinnrad habe ich mit Bienenwachs eingelassen und dann nachpoliert.

So sieht mein neues Schmuckstück jetzt aus

Das ist das ältere Modell, mit Olivenöl eingelassen, das rote Schwungrad war schon wie ich es gekauft habe

Mein 60er Jahre Spinnrad, darauf habe ich mir das Spinnen selber beigebracht, das ist schon sehr wackelig:

Inzwischen habe ich mein neues Spinnrad auf einen Markt mitgehabt und es ist wirklich viel leichter zu transportieren und nimmt nur wenig Platz weg.

Ich wünsche euch alles Liebe, bleibt gesund

Frohe Feiertage …

Ich wünsche allen meinen Lesern ein schönes und gesegnetes Weihnachtsfest

und ein gutes 2020 mit viel Gesundheit und Frieden, mögen eure ganzen Wünsche in Erfüllung gehen

(leider mit Verspätung, bin erst heute darauf gekommen, dass die terminisierte Veröffentlichung nicht geklappt hat, habe bestimmt irgendetwas falsch gedrückt oder so)

Lang, lang ist´s her, …

… dass ich mich gemeldet habe – Schande über mich – aber manchmal spielt das Leben nicht so wie man sich das vorstellt. Nun bin ich aber mit Feuereifer wieder zurück.

Was gibt es also Neues? Ich hatte sehr viel mit den Weihnachtsmärkten zu tun, mit dem Organisieren, Planen und Nacharbeiten. Außerdem gehe ich so nebenbei in einen Kurs. Außerdem müssen jetzt die Termine für die Frühjahres- und Ostermärkte eingeteilt werden – und das vor Weihnachten ;-).

Aber ich habe mir fest vorgenommen mich jetzt voll auf Weihnachten einzustimmen und alles was warten kann auf danach verschoben. Habe im Kurs ja tolle Sachen punkto Zeitmanagement gelernt.

Ich möchte euch noch ein paar Impressionen von den Weihnachtsmärkten (und auch Herbstmarkt) zeigen, leider bin ich nicht dazugekommen viele Fotos zu machen bzw. habe ich auch manchmal total darauf vergessen, aber die schönsten möchte ich euch zeigen:

Liebe Grüsse

Wie versprochen…

(Neu überarbeiteter Artikel aus meinem alten Blog vom 31. 7. 2017)

…möchte ich ein Tutorial mit Fotos zum Cobweb-Filzen posten.

Cobweb-Filz …

Ist ein Filzgewebe, welches nicht ganz durchgefilzt ist, es ist tw. noch durchscheinend bzw. mit gewünschten Löchern, Cobweb heißt ja übersetzt Spinnennetz.

Diese Art des Filzens ergibt, je nach Wollart, ein leichtes, weiches anschmiegsames Gewebe mit seidigem Griff, welches gut für Schals, Tücher oder andere hautnahe Kleidungsstücke geeignet ist.

Allerdings, dass muss schon gesagt werden, ist es ein empfindliches Gewebe, vor allem beim Waschen.

Die Pflege:

Cobwebfilz ist nicht für die Waschmaschine geeignet, auch nicht für den Wollwaschgang, er schrumpft sonst und wird fester, weil er ja nicht ganz durchgefilzt ist.

Am besten man füllt lauwarmes Wasser mit wenig Wollwaschmittel in ein ausreichend großes Becken – das Gewebe sollte locker darin schwimmen können. Dann kommt z. B. der Schal hinein, der wird vorsichtig unter Wasser gedrückt, nicht kneten, nicht reiben, er soll nur ruhig im Wasser schwimmen, Wolle reinigt sich von selber.

Nach ca. 15 Minuten, ohne fest auszudrücken, heraus nehmen und mind. 3 mal mit klarem Wasser spülen, das Wasser sollte immer die selbe Temperatur haben, wie das erste Wasser gehabt hat.

Ins letzte Spülwasser kommt ein bisschen Essig, der neutralisiert die Seife. Wieder vorsichtig nicht zu fest ausdrücken und in ein Handtuch rollen. Den Schal dann am besten liegend trocknen.

Aber jetzt genug mit der Theorie, hier das Tutorial:

Du brauchst:

  • ausreichend große Luftpolsterfolie
  • Schablone mit der gewünschten Größe + Schrumpfungsgrad
  • Seife
  • heißes Wasser
  • Ballbrause oder kleine Gießkanne, Sprühflasche oder Plastikflasche mit Loch im Deckel
  • großes Badetuch
  • Rollkern: Schwimmnudel, Bambusrollo, Rundholz
  • Kammzug in den gewünschten Farben (am liebsten nehme ich eine Wolle/Tencel Mischung)
  • Verzierungen: Seidenfasern, Seidengarn, Wolllocken, Wollgarn, …
  • und natürlich Geduld 

Als Schablone habe ich auch eine Luftpolsterfolie genommen und die Länge bzw. die Breite (ist wichtiger) mit einem Maskingtape festgelegt.

Nachdem der Tisch vorbereitet ist, bei warmen Temperaturen filze ich auf einen 2 m langen Tisch auf unserer Terrasse, fächerst du den Kammzug auf. D. h. der Kammzug wird vorsichtig in der Breite auseinander gezogen, bis er so breit wie deine Schablone ist. Die Wolllage sollte ganz dünn fast durchscheinend sein.

Leider habe ich den Kammzug, mit dem ich weiter arbeite, schon aufgefächert und vergessen zu fotografieren. Habe das mit einem anderen Kammzug nachgeholt.

Wenn du weniger Platz hast, dann ist es besser, wenn du bei langen Filzstücken abschnittsweise arbeitest. Geht auch gut, so muss ich in der kalten Jahreszeit filzen.
Danach legst du den Gitterstoff darüber und machst die Wolle mit handwarmen Seifenwasser nass, aber nicht zu nass. Hier gilt so viel als nötig und so wenig als möglich.

Die Wolle wird jetzt entlüftet, d. h. drücke und reibe ganz vorsichtig die Luft aus der Wolle hinaus damit sie flacher liegt und jede Faser durchfeuchtet ist.
Wenn das erledigt ist wird die Wolle, wenn du es willst, verziert. Ich habe in diesem Fall mit Seidengarn und Seidenfasern Muster auf die Wolle gelegt. Du kannst ganz konträre Farben nehmen oder so wie ich im Farbschema bleiben.

Gib bei schwer einfilzbaren Verzierungen einen Hauch Wolle darüber, die sollte fast unsichtbar sein.
Die Verzierungen auch mit Seifenwasser benetzen, den Gitterstoff wieder darauf geben und vorsichtig reiben. Arbeite auch da abschnittsweise und versuche überall denselben Druck und dieselbe Dauer anzuwenden.

Kriechen die ersten Fasern durch den Gitterstoff durch, dann zieh ihn vorsichtig ab. Halte dabei die Wolle auf der Unterlage fest und versuche sie dabei nicht zu sehr zu dehnen.

Kontrolliere wie gut die Wolle mit den Verzierungen verfilzt ist, in dem du ganz sanft daran zupfst. Du siehst es auch daran, dass sich die Seidenfasern zum Wellen anfangen weil sie nicht, so wie die Wollfasern, schrumpfen.

Werden die Verzierungen schon halbwegs von der Wolle festgehalten, dann kannst du anfangen das Filzstück ohne Gitterstoff zu reiben, am Anfang ganz zart mit wenig Druck und nur kleinen Bewegungen, später mit mehr Druck und mehr Bewegung. Oder du rollst den Filz mit Hilfe eines Rollkerns der Luftpolsterfolie und dem Badetuch.
Ab jetzt kannst du schon sehr warmes Seifenwasser verwenden. Verbrenn dir dabei bitte nicht die Finger.
Der Filz wird schön langsam löchrig bzw. sieht Gespinstartig aus. Du kannst den Filz auch werfen und knautschen, dann wird er immer fester und durch das Werfen werden die Löcher etwas größer. Der Filz wird dadurch immer kleiner und fester.

Wenn er, die für dich richtige Festigkeit und das richtige Aussehen erreicht hat, spül ihn mit klarem Wasser aus. Gib einen Schuss Essig ins letzte Spülwasser und lasse den Filz darin schwimmen.
Vor dem Trocknen ziehe den Filz vorsichtig in Form und trockne in liegend. Wenn der Filz trocken ist, kannst du ihn besticken, mit Perlen verzieren, usw.

Fertige Schals (ihr werdet sie wahrscheinlich von anderen Fotos erkennen):

Ich wünsche euch gutes Gelingen

Es wird kühler …

… die richtige Zeit um Wolle zu spinnen. Zuerst muß sie aber vorbereitet werden, gewaschen getrocknet und gezupft ist sie schon, jetzt wird sie kardiert und zu Batts oder Rollags geformt.

Wenn das genau und sorgfältig gemacht wird, dann geht das Spinnen ganz von selbst. Das sind wunderbare Beschäftigungen um dabei fern zu sehen oder ein gutes Hörbuch zu hören – mein Favorit sind derzeit Dan Brown Romane, obwohl ich die alle schon selber gelesen habe.

Gerne bestelle ich mir auch Rest´l Fasern, die ich dann zusammen kardieren, entweder mit der Kardiermaschine oder mit dem Kardierbrett, dabei entstehen oft die schönsten Spinnfasern oder auch Filzfasern.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend

Vorbereitungen

für den Dirndlgwandsonntag am 8.9.2019 am Sierndorfer Teich.

Momentan bin ich mit den Vorbereitungen für den Dirndlgwandsonntag beschäftigt, natürlich habe ich mir wie immer viel zu lange Zeit gelassen. Aber es ist noch machbar und ich habe außerdem eine gute Ausrede, ich habe erst 3 Wochen vorher die fixe Zusage bekommen.

Also, alles Fertige zusammengesucht, Neues planen und natürlich auch machen, zumindest das Meiste, weil ich mir ja immer zuviel vornehme.

Angefangen habe ich mit Lebkuchenherzen aus Filz, ordentlich fest gefilzt, verziert und bestickt mit einer Kordel zum umhängen und einer Öffnung, um Kleinigkeiten einzustecken.

Dazu kommt noch mein Zwirnknopfschmuck und einzelne modelierte, überzogene und bestickte Knöpfe. Davon aber nicht viele, weil ich nicht weiß inwieweit sich die Besucher dafür interessieren.

Diese Fotos kennt ihr schon, hab noch kein neues

Das nächste werden noch kleine herbstliche Filzfiguren und vieleicht ein paar Feen bzw. Engel. Dann noch ein paar eingefilzte Seifen, kleine Tascherln, Zopfgummi mit Filzstacheln, handgesponnene und handgefärbte Wolle, usw.

kleine Trachtentascherln

Hoffentlich hält das Wetter durch bei Schlechtwetter wird nämlich alles ersatzlos gestrichen. Drückt mir bitte die Daumen.

Alles Liebe

Hurraaaaaa

Ich darf meinen ersten Follower begrüßen, ich habe eine riesige Freude.

Danke, dass du dich für meinen Blog interessierst.

Liebe Grüße

Vorteile von Wolle

Coburger Fuchsschaf auf Kreuzspindel

Heute möchte ich ein Loblied auf die Wolle schreiben, ich habe alle Informationen, welche das Internet und auch meine schlauen Bücher hergeben einmal zusammengefasst. Ganz einfach um aufzuzeigen was für ein wertvoller Rohstoff Wolle ist.

Die schwedischen Wollexperten Kerstin Gustafson und Allan Waller schreiben:  „Würde eines Tages berichtet, dass eine Textilfaser entdeckt worden sei, die unter freiem Himmel oder in einfachen Gebäuden mit geringem Energieverbrauch und ohne gefährliche Abfallprodukte erzeugt werden kann, dazu noch in verschiedenen Feinheiten und Längen, unser Interesse wäre geweckt.

Würde weiter bekannt, die Faser sei leicht zu veredeln, zu färben und mit anderen Fasern zu mischen, sei giftfrei und hautfreundlich, elastisch, lärmdämmend, wärme- und feuchtigkeitsausgleichend, schmutz- und wasserabstoßend, schwer entflammbar, leicht zu reinigen und fast knitterfrei, wiederverwendbar und hundertprozentig biologisch abbaubar, welchen Namen würden wir dieser Faser geben? Wahrscheinlich würde man von einer Wunderfaser sprechen. Und um ein Wunder, ein viel zu wenig beachtetes Wunder, handelt es sich bei der Wolle vom Schaf“

Die Wollfaser ist eine Eiweißfaser, sie besteht aus ca. 20 versch. Aminosäuren. Dies hat viele Vorteile aber auch ein paar Nachteile, sie ist anfälliger für Lauge, aber unempfindlicher gegenüber Säuren. Das Eiweiß = Keratin macht die Fasern schmackhaft für Motten, sie ernähren sich davon und von Schmutzresten. 

Allerdings überwiegen die Vorteile:

  • Lt. dem deutschem Wollforschungsinstitut verbessert Wolle die Raumluft in dem sie Schadstoffe bindet und unschädlich macht, dadurch wirkt sie
  • Geruchshemmend/antibakteriell: Wolle entzieht Bakterien und Pilzen den Nährboden dadurch wird Schweißgeruch unterdrückt. Wenn die Wolle, auch nach dem sie öfter getragen worden ist, gelüftet wird, dann wirkt sie wieder frisch
  • Sie ist schmutzabweisend, durch die spezielle Faseroberfläche stoßt sie Schmutzpartikel ab, deshalb muss Wolle viel weniger gewaschen werden, lüften reicht meist aus.
  • Sie wärmt, eigentlich isoliert sie und reflektiert die eigene Körperwärme zurück
  • Sie knittert nicht, aufgrund der elastischen Fasern
  • Reine Wolle ladet sich auch nicht elektrostatisch auf, nur bei absolut trockener Luft z.B. im Winter wenn fest eingeheizt ist, dann aber auch nur minimal, eine Erhöhung der Raumfeuchtigkeit oder ein paar Spritzer Wasser hilft dagegen
  • Sie ist schlecht brennbar
  • Sie ist atmungsaktiv
  • Sie ist wasserabweisend – Loden, Lodenmäntel
  • Kann trotzdem Feuchtigkeit aufnehmen und fühlt sich nicht nass an
  • Sie ist atmungsaktiv und Temperatur ausgleichend
  • Sie ist ein nachwachsender Rohstoff
  • Sie ist wiederverwendbar
  • Sie ist ein wunderbarer Dünger
  • Sie gibt kein Mikroplastik ab, wie andere Stoffe
  • Nicht zu vergessen die heilende Wirkung der Heilwolle

Hoffe dieser Beitrag ist interessant für Euch. Alles Liebe

Die Ergebnisse

meiner Solarfärberei.

Viele sehr heiße Sonnentage waren es ja nicht, trotzdem habe ich die Gläser nach drei Wochen aufgemacht. Ganz ehrlich meine Neugier war zu groß um noch weiter zu warten, also rauß mit dem Färbegut, vorsichtig ausgedrückt und noch ein bißchen liegen gelassen damit sich die Farbe eventuell noch weiter entwickelt.

Solarfärbung nach drei Wochen:
von links nach rechts: Hennafärbung, Blauholz-Cochenille, Blauholz-Cochenille mit restl. Farbbeutel, Orleansaat-Kurkuma, Orleansaat-Kurkuma-Henna restl. Farbbeutel
Gelb-orange-braun-Färbungen nass
lila-violett Färbungen nass

Danach ein paar Mal vorsichtig ausspülen und trocknen lassen.

Beim Spülen ist noch sehr viel Farbe ausgegangen, sehr begeistert bin ich nicht von den Farben die gelb-orange Töne sind sehr fleckig, die Hennafärbung ist irgendwie messingfarben oder ocker oder …? Interessant sind die „Kurkuma“ – Kammzüge aber schon, wenn man die Fasern auseinander zieht sind sie innen richtig grellgelb, am Foto sieht man das kaum.

Bei den fliederfarbenen Wollsträngen wirkt der eine durch seinen leicht grauen Touch etwas fad, wo hingegen der andere, durch seine Fasermischung, einen seidigen Glanz hat und viel lebhafter wirkt. Der violette Kammzug hat einen wunderbaren satten Farbton, er ist mein Favorit.

Wunderbar sind auch die Seidenhankies und die Seidengarne geworden, sie haben die Farben sehr gut aufgenommen, haben einen wunderbaren Glanz und sehen sehr edel aus.

Gesamtergebnis fertiggezopft

Hier nochmal ein Abschlussbild, so wie die Gläser am ersten Bild stehen:

So und jetzt gehe ich und färbe über ein paar Kammzüge drüber.

Liebe Grüße